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Mein Weg zur Farbe

  • Autorenbild: CreativityAffairs
    CreativityAffairs
  • 11. Nov. 2022
  • 6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 23. Nov. 2022

Es war einmal vor langer, langer Zeit da hatte ich mich in ein graues Land mit Gewitternebel verirrt. Damit ihr mich und meinen Weg oder meine Reise zur Farbe in meinem Leben nachvollziehen könnt, möchte ich euch zunächst mit in dieses ferne Königreich nehmen und euch beschreiben, wie mein Leben sich dort anfühlte.


Denn nur dann habt ihr wirklich die Chance mich kennenzulernen und nur dann kann ich euch mit auf meine Reise nehmen und euch, solltet ihr auch mal in ein so fernes Land reisen, Mut machen und euch dazu inspirieren, euch auf den Weg zu eurer Farbe zu machen und euch auf den Weg in ein Land der Farbe eurer Wahl zu machen.

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Meine Zeit im grauen Gewitterland

Es gab also eine Zeit in meinem Leben, da befand ich mich in einem fernen grauen Königreich mit vielen Gewitterwolken am Himmel. Meine Tage waren sehr grau und von wenig Farbe geprägt und ich hatte mehr oder weniger durchweg ein Brett vor dem Kopf und meine Sicht war getrübt.

Das Grau hatte von mir Besitz ergriffen und umgab mich wie ein dicker Nebelschleier, der mir nicht nur die Sicht auf die schönen Dinge des Lebens vernebelte, sondern bald jede Zelle meines Körpers besetzen sollten und von mir Besitz ergriffen hatte. Bald sollte dieser Nebel mich von meiner Umwelt isolieren, nahm mir meine Hobbies und Freude und zog mich mit seiner Macht immer weiter in eine andere düstere Welt, die ich dann für eine lange Zeit kennenlernen durfte...

Für die Menschen mit denen ich vorher viel Zeit verbracht hatte und für meine Interessen, war in dieser Welt kein Raum mehr. Für Menschen, die mich gern haben, war dies auch keine leichte Situation. Der Nebel der mich umgab fühlte sich schwer an, so als ob ich eine Gewichtedecke dauerhaft tragen würde.

Mensch mit Seelenballon

Irgendwann war ich nur noch ein großer Kopf auf Beinen, mein Körper hatte sich abgemeldet um das Gewicht nicht mehr zu fühlen und die Seele, tja ich glaube die flog, wie ein Ballon über mir spazieren....Menschen die, die Gabe besitzen in die graue Nebelwelt zu sehen oder sich hineinzufühlen, können sowas wahrnehmen.

Ja, es ist verrückt, aber so laufen die Leute im grauen Nebelland dann irgendwann durch die Gegend...lauter Menschen mit ihren Seelen an Ballons, die über ihnen fliegen. Ein irrer Anblick, kann ich euch versichern.


Dies führte dann bei mir, wie sollte es auch anders sein, wenn man mit so viel Gewicht unterwegs ist, wiederrum zu einer gebeugten Haltung und Schmerzen. Ich bewegte mich natürlich dann auch nicht mehr so viel bzw. nicht mehr mit Leichtigkeit, den jede Bewegung in der grauen Welt, ist einfach nur extrem anstrengend.

Bergsteigen mit schwerem Gepäck

Stellt euch einfach vor ihr seid in Alpen, ganz hoch oben auf einem Berg mit einem Rucksack voller Steine, ihr habt weniger Sauerstoff als normal zur Verfügung habt, möchtet aber trotzdem zu einer Hütte in der Nähe laufen....Spaß macht es wahrlich nicht und noch schmerzhafter wird es, wenn ihr nach rechts und links blickt und Leute ohne Gewichtedecke und einem Rucksack voller Steine einfach an euch vorbei spurten...Da hilft es phasenweise wirklich nur Scheuklappen aufzusetzen um seinen Weg weiterzugehen und nicht aufzugeben. Denn der Weg ist das Ziel ;-). Die Menschen in der grauen Welt sehen auch irgendwie älter aus...Manche die ich traf sahen 20 Jahre älter aus, als sie waren...Aber ist das noch ein Wunder, wenn man so viel Gewicht durch die Gegend tragen muss, den ganzen Tag?!Nicht wirklich.


Was möchte ich euch noch wissen lassen über die graue Welt?

In der grauen Welt funktionierten meine Sinne anders, das Atmen und Sehen war erschwert. Aber nicht nur das, sondern auch mein Geruchssinn und Sehsinn waren in dieser Welt verändert, ebenso wie mein Gehör...Verrückt ist, dass ich das zunächst erstmal nicht bemerkt habe, es aber so war...man gewöhnt sich also an diese Veränderung und plötzlich ist die normal...In dieser komischen Welt etwa waren die Geräusche viel lauter, teils auch gleichlaut.....wenn man also jemandem anderen begegnete und man sich in einer lauten Umgebung befand, dann war es schwer miteinander zu kommunizieren.

Problemwald

In der grauen Welt spielte mir Gewitternebel indem man sich dort fortwährend befindet noch viele weitere Streiche und so erfindet man plötzlich die kreativsten Geschichten...mal sind sie schön, aber häufig sind es auch einfach Gruselgeschichten, die durch Zeichen, die in der grauen Welt überall aufleuchten, noch verstärkt werden. Und natürlich, wenn man überall Zeichen sieht und Beweise findet für seine durch den Gewitter hervorgerufene Theorie, klar denkt man dann die Hypothese ist bestätigt. Man könnte insgesamt sagen, das Leben im grauen Land fühlt sich an wie ein Problemwald und man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, eine sehr verwirrende Angelegenheit auf jeden Fall. Manchmal steht man dann da und weiß nicht so recht welchen Baum man zuerst betrachten soll und giesen soll, weil so viele Bäume Sorgen bereiten.


Ist es nicht schrecklich und gruselig in dieser grauen Welt?

Ja und Nein, denn als ich mich in dieser dunklen Welt aufgehalten habe, war diese ja mein neues Normal und ich konnte mir nicht mehr so wirklich vorstellen, dass ich mal in einer anderen Welt war, man erinnert sich an diese andere Welt, so als, ob diese eine von nebelumhüllte Oase in weiter Ferne darstellt, aber man weiß nicht mehr, wie man den Weg dorthin finden soll, phasenweise dachte ich auch, dass diese Welt eine Illusion darstellt...geschweige denn, wusste ich nicht wie ich den Weg zurück oder sogar in eine mir bisher noch unbekannte, noch prächtigere Welt finden kann.


Doch auch, wenn diese Welt düster war und in mir eine große Sehnsucht brannte, den Weg in diese bunte Welt zu finden, so konnte ich den Ausgang alleine nicht finden. ...

ABER, wie konntest du den Weg denn dann aus dieser Welt finden?

...bis heute glaube ich, dass jemand aus dem Himmel über mich wacht und mir mit viel Geduld und Stupsen den Weg zu gütigen irdischen Helferwesen wies, von denen meine Schutzengel wussten, dass diese Helferwesen mit viel Eifer und ihren verschiedenen Taschenlampen, Wegweisern und ihrem Wissen, versuchen würden mir den Weg zurück zur Sonne und aus der Finsternis zu weisen. Eine lange Abenteuerreise sollte auf mich zukommen, von deren Beschwerlichkeit ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts erahnte, eine Reise, die mich viel über mich und andere lehren sollte und die viel Disziplin von mir und meinen Helferwesen erforderte.


Doch die Helferwesen wurden nicht müde, mir immer wieder den Weg zu leuchten, neue Wegweiser und Leuchttürme aufzustellen, mir Kartenmaterial an die Hand zu geben und mir immer wieder Mut zu machen, dass ich den weiten und anstrengenden Weg ins bunte Land schaffen werde. Die Helferwesen kann man sich wie Trainer vorstellen, die einen trainieren, mit verschiedenen Werkzeugen und Techniken, den Weg meistern zu können und die einem Seile zu werfen, wenn man mal wieder an einem Abhang rumturnt...oder denkt man läuft lieber zurück.


Auf jeden Fall begann ich mehr und mehr Farben zu sehen und das Leben immer mehr in seiner ganzen Farbenpracht zu erkennen und zu lieben.


Wenn ich an diese, meine Helferwesen denke, dann bin ich einfach nur voller Dankbarkeit, fühle Wärme und bin einfach berührt von ihrer unentwegten, geduldigen und engagierten Reisebegleitung.


Und was ist nun die Moral von der Geschicht?

  • Habt zunächst mal keine Angst, wenn ihr in einem grauen Land unterwegs seid, es gibt Wegweiser und Karten um den Weg ins bunte Land zu finden.

  • Wenn ihr mit den vielen Wegweisern und Karten überfordert seid, was nicht wirklich verwunderlich ist, dann wendet euch bitte an liebe Helferwesen, die kundig sind im Lesen der vielen verschiedenen Kartenmaterialien. Denn dieses Material kann wirklich verwirren, ich weiß, wovon ich rede ;-). Und ja, es gibt wirklich liebe Helferwesen, die euch gerne unterstützen werden.

  • Wartet nicht so lange wie ich mit dem Suchen von einem zu euch passenden Helferwesen, es gibt keinen Grund sich zu schämen, denn je früher man feststellt, dass man sich im Nebel verirrt hat, desto leichter findet ihr auch wieder heraus.

  • Wenn ich diese Reise geschafft habe, dann könnt ihr das auch schaffen, eure Motivation und eure Disziplin vorausgesetzt. Dann ganz, ganz sicher.

  • Hört auf euren Bauch bei der Wahl eines für euch passenden Helfers, denn nicht jeder Helfer kann jedem Helfen und das ist auch vollkommen okay so. Wir sind doch alle auf unsere Art und Weise einmalig. Auch die Helfer haben ihre Stärken und Schwächen, ihr müsst einfach euren HelferWesenMatch finden.


Ob ich mir Gedanken mache, dass ich nochmal ins graue Land reisen werde?

Ja, natürlich, das kann passieren. Ich weiß aber, sollte es so sein, dann werde ich dann den Weg heraus auch ein weiteres Mal finden.


Aber bis dahin heißt es das Leben im Hier und Jetzt zu genießen und in all seiner Pracht und Vielfalt auszukosten.


In den nächsten Artikeln werde ich euch Tipps und Tricks an die Hand geben, die mir geholfen haben um den Weg zu meistern und die mir Farbe ins Leben gebracht haben.


Deine Michaela


Meine Reise



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